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News & StoriesSWISS Greencard die smarte Ladekarte für Geschäftskunden
Smart Mobility
SWISS Greencard — die smarte Ladekarte für Geschäftskunden
Blog Autor Alex Meuli
Mit der neuen SWISS Greencard von BKW Smart Mobility und Cornèrcard erhalten Geschäftskunden eine kombinierte Kredit- und Ladekarte, perfekt für die Nutzung an öffentlichen Ladestationen, am Arbeitsplatz und zuhause. Mitarbeitende benötigen nur eine Karte für alle Ladevorgänge und zahlen keine Roaming-Gebühren an Stationen mit Kreditkartenterminal. Die automatische Kostenzuweisung und Spesenabrechnung für Ladevorgänge vereinfacht und optimiert die Elektromobilität für Unternehmen.
In einem kurzen Interview gibt uns Tien Dat Nguyen, Produktmanager der SWISS Greencard bei BKW Smart Mobility, Einblick in die wichtigsten Funktionen und Vorteile. Er erzählt, wie die Idee entstanden ist und wo für die Nutzerinnen und Nutzer noch eine kleine Herausforderung besteht.
Kannst du uns mehr zur SWISS Greencard erzählen?Die SWISS Greencard ist eine kombinierte Lade- und Kreditkarte für Elektrofahrzeuge speziell für Geschäftskunden. Sie wurde entwickelt, um Roaminggebühren beim Laden zu vermeiden. Das funktioniert, weil direkt über das Kreditkartenterminal an der Ladestation bezahlt wird, das heisst, es gibt keinen Zwischenanbieter. Das Geld fliesst auf dem kurzmöglichsten Weg vom Endnutzer an den Stationsbesitzer.Was unterscheidet die SWISS Greencard von einer herkömmlichen Kreditkarte?Mit normalen Kreditkarten ist es nur möglich zu bezahlen, wenn ein Terminal vorhanden ist. Die SWISS Greencard beinhaltet zusätzlich eine RFID-Funktion und ermöglicht so das Laden auch an Stationen ohne Terminal.
Mitarbeiter zahlt bei einer Ladestation für Elekrtoautos mit der SWISS Greencard.
Was sind die grössten Vorteile der SWISS Greencard?Ein grosser Vorteil: man benötigt nur eine Karte für alle Ladevorgänge – ob privat, dienstlich, öffentlich oder zu Hause. Dazu entfallen Roaminggebühren bei Ladestationen mit Kreditkartenterminal und es erfolgt eine einheitliche Abrechnung. Fahrerinnen und Fahrer müssen nicht mehr diverse Karten mit sich herumtragen und am Monatsende mehrere Rechnungen verwalten.
Für welche Unternehmen eignet sich die SWISS Greencard?Sie ist für alle Unternehmen mit E-Fahrzeugen gedacht – schon ab einem einzigen Fahrzeug. Es gibt keine Mindestanforderungen.
Funktioniert die Karte nur mit dem Abrechnungssystem der BKW?Ja, die Authentifizierung und Abrechnung läuft über unser System – das ist notwendig, um alles sauber zu trennen und korrekt abzurechnen.Gibt es eine App oder ein Online-Portal?Es gibt für Flottenmanager ein Webportal, in dem alle Ladevorgänge und Ladestationen eingesehen werden können. Für Mitarbeitende gibt es eine App, um Ladestationen zu finden, Karten zu verwalten und Abrechnungen einzusehen. Zusätzlich gibt es die iCorner-App von unserem Partner Cornèrbank, in der alle Kreditkartentransaktionen angezeigt werden. In der App kann die SWISS Greencard hinterlegt werden, dies ermöglicht die Zahlung am Kreditkartenterminal ohne physische Karte.Wurde die Karte bereits getestet?Ja, die Karte wurde intern getestet und das Feedback fiel durchweg positiv aus. Wir konnten durch den Pilotversuch beispielsweise feststellen, dass die voreingestellten Transaktionslimiten zu niedrig angesetzt waren – das haben wir angepasst. Solche Erkenntnisse frühzeitig zu gewinnen, war wichtig für uns.
Portrait von Tien Dat Nguyen
Wie kam die Idee zur SWISS Greencard zustande?BKW Smart Mobility versteht sich nicht als klassische Ladekartenanbieterin. Wir sehen das bestehende Roaming-System als teuer und wenig kundenfreundlich. Es schadet der Elektromobilität, weil dadurch die Preise unnötig hochgehalten werden. Deshalb haben wir überlegt, wie sich das umgehen lässt. Die neuen EU-Vorgaben (AFIR), wonach Kreditkartenterminals an Schnellladestationen verpflichtend werden, haben zusätzlich eine gute Ausgangslage geschaffen. Die Kombination aus Kreditkarte und klassischer RFID-Ladekarte ist bisher einzigartig – in dieser Form bietet das sonst niemand an.
Ist die SWISS Greencard auch für Privatkunden verfügbar?Nein, zunächst konzentrieren wir uns auf Geschäftskunden. Für Privatpersonen gibt es weniger Vorteile, da sie meist schon eine Kreditkarte besitzen und keine dienstlichen Ladevorgänge abgrenzen müssen.Gibt es besondere Herausforderungen bei der Nutzung?Ja, es gibt anfangs eine kleine Herausforderung: Die Fahrerinnen und Fahrer müssen lernen, die Karte korrekt an das richtige Lesegerät zu halten. Viele Ladestationen haben zwei Leser nah beieinander, einen für Kreditkarte und einen für RFID. Nur wenn das Kreditkartenterminal verwendet wird, gelten die günstigen Konditionen. Das ist zu Beginn etwas ungewohnt, aber schnell gelernt.
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