Der Zugang der Schweiz zum europäischen Strommarkt ist ausschlaggebend für eine sichere und effiziente Stromversorgung. Die BKW setzt sich schon lange für ein Stromabkommen mit der Europäischen Union (EU) sowie die vollständige Strommarktöffnung ein.
Schweiz und EU
Warum ein Abkommen wichtig ist
Die Schweiz ist technisch eng mit dem europäischen Stromnetz verbunden. Eine langfristig rechtlich geregelte Grundlage fehlt bisher.
Ohne Abkommen werden Schweizer Akteure zunehmend von Handelsplattformen und Koordinationsmassnahmen der EU ausgeschlossen. Das betrifft Importkapazitäten, Netz- und Systemstabilität sowie die Versorgungssicherheit.
Was heute fehlt
Der Ausschluss von EU-Handelsplattformen führt zu reduzierten und unsicheren Importkapazitäten und zu mehr ungeplanten Stromflüssen über die Schweiz. Das belastet die Systemstabilität, den effizienten Betrieb inländischer Erzeugungsanlagen und die Volkswirtschaft. Zusätzlich erschwert das fehlende Abkommen den Marktzugang und birgt das Risiko eines Ausschlusses von Kurzfrist- und benachbarten Kapazitätsmärkten. Wir sprechen uns deshalb klar für eine geregelte Zusammenarbeit mit der Europäischen Union und für die vollständige Öffnung des Schweizer Strommarkts aus.
Marktöffnung
Die Öffnung in Zahlen
Die erste Etappe der Strommarktöffnung in der Schweiz für Grosskunden existiert seit 2009. Die zweite Etappe für KMU und Haushalte ist Voraussetzung für das Stromabkommen.
Seit 2009
Grossverbraucher mit über 100’000 kWh Jahresverbrauch wählen ihren Stromlieferanten im freien Markt.
Seit 2007
In der Europäischen Union ist die vollständige Strommarktöffnung bereits vollzogen.
Eng verbundenes Netz
41 grenzüberschreitende Leitungen verbinden das Schweizer Netz mit dem europäischen Verbundnetz.
Häufige Fragen
Fragen zum Stromabkommen
Antworten zu Versorgungssicherheit, Marktöffnung, Grundversorgung und zur Entflechtung des Netzbetriebs.
Die Antworten fassen unsere Position und den heutigen Stand der Vorlage zusammen.
Kontakt
Public Affairs
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