Schnellladestationen_Ladepark_Egerkingen
ProjekteDie BKW realisiert für Dreier eine integrierte Energielösung für die Elektrifizierung ihrer Logistik
BKW
Die BKW realisiert für Dreier eine integrierte Energielösung für die Elektrifizierung ihrer Logistik
Die Dreier AG baut ihre elektrische LKW-Flotte aus. Dafür realisiert die BKW in Egerkingen eine integrierte Energielösung mit 16 Ladepunkten und einem Batteriespeicher, die Ladeleistung, Netzanschluss und Betrieb intelligent verbindet.
Auf einen Blick
Projektfakten
Die Dreier AG baut ihre elektrische LKW-Flotte kontinuierlich aus. Bis im Frühling 2027 soll sie auf rund 100 Fahrzeuge wachsen.
BKW Smart Mobility und Dreier setzen auf eine ganzheitlich geplante Energielösung. Der Ladepark 2.0 verbindet 16 Ladepunkte mit bis zu 400 kW Leistung pro Ladepunkt, die vollständige Energieerschliessung des Standorts und einen Batteriespeicher mit 6,0 MWh Speicherkapazität.
LandSchweiz GeschäftsbereichBKW Smart Mobility und Arnold AG ProjektstatusAusbauphase / Ladepark 2.0 ZeitraumAusbau der Ladeinfrastruktur bis Frühling 2027; weitere Ausbaustufe bis Ende 2030 vorgesehenBrancheTransport und LogistikProjekttyp Erweiterung der Lade- und EnergieinfrastrukturLadeinfrastruktur16 LadepunkteLadeleistungbis zu 400 kW pro LadepunktBatteriespeicher6,0 MWh SpeicherkapazitätLeistungenLeistungen: Beratung, Planung, Gesamtleitung, Beschaffung der Ladeinfrastruktur, Netzanschluss, Ausführung und Inbetriebnahme
Leistungserbringer
BKW Smart Mobility
BKW Smart Mobility realisiert für die Dreier AG die integrierte Lade- und Energielösung am Standort Egerkingen.
Als Generalunternehmerin übernimmt sie den kompletten Prozess von der Beratung und Planung über die Ausführung bis zur Inbetriebnahme. Beteiligt ist zudem die Arnold AG, eine weitere Konzerngesellschaft der BKW. Damit bietet die BKW die für das Projekt erforderlichen Kompetenzen aus einer Hand.
LadepunkteLeistung pro LadepunktSpeicherkapazität der Batteriebis Frühling 2027
Elektrifizierung braucht mehr als einzelne Ladepunkte
Photovoltaik auf Dächern ist längst etabliert. Doch auch bestehende Verkehrsinfrastruktur bietet Flächen, die für die Energieproduktion genutzt werden können. Wie anspruchsvoll eine solche Lösung sein kann, zeigt die Photovoltaikanlage am ASTRA-Tunnel Alvaschein an der Julierstrasse.
An einer 920 Quadratmeter grossen Sichtbetonmauer wurden 427 PV-Module installiert. Die Anlage erreicht eine erwartete Jahresproduktion von rund 175’000 Kilowattstunden. Damit produziert sie rund 30 Prozent mehr Strom, als der Tunnel selbst verbraucht. Das Projekt zeigt damit, welchen zusätzlichen Nutzen bestehende Infrastruktur übernehmen kann: Eine bereits vorhandene bauliche Fläche wird zur Energiequelle. Eine anspruchsvolle Ausgangslage
Die technische Umsetzung unterschied sich deutlich von einer klassischen Photovoltaikanlage auf einem Gebäude. Die Stützmauer Alvaschein I befindet sich rund 450 Meter vor dem Tunnelportal. Zwischen PV-Anlage und technischer Infrastruktur musste eine Kabelstrecke von nahezu 1,5 Kilometern überwunden werden. Hinzu kam die Lage direkt an einer stark befahrenen Hauptverkehrsachse. Die Leitungsführung entlang der Strasse erforderte deshalb fast ausschliesslich Nachtarbeit. Auch die regulatorischen Anforderungen waren hoch. Für die Anlage war eine Ausnahmebewilligung erforderlich. Voraussetzung dafür waren eine lückenlose technische Dokumentation, belastbare Berechnungen und eine enge Abstimmung mit den zuständigen Behörden.
Schnellladestationen_Ladepark_Egerkingen
Von der Planung bis zur Inbetriebnahme BKW Smart Mobility übernimmt den kompletten Prozess von der Beratung und Planung über die Ausführung bis zur Inbetriebnahme. Die bestehende Ladeinfrastruktur wird zum Ladepark 2.0 erweitert. Insgesamt entstehen 16 Ladepunkte mit Ladeleistungen von bis zu 400 kW pro Ladepunkt sowie ein Batteriespeicher mit 6,0 MWh Speicherkapazität. Die integrierte Lösung stimmt Ladeinfrastruktur, Speicher, Netzanschluss, Energieversorgung und Betrieb aufeinander ab. Dadurch kann die Ladeleistung bedarfsgerecht bereitgestellt und die Netzinfrastruktur effizient genutzt werden.Eine skalierbare Grundlage für emissionsärmere Logistik Mit der neuen Energielösung schafft Dreier die Grundlage, elektrische Nutzfahrzeuge zuverlässig und effizient in den operativen Logistikbetrieb zu integrieren. Die Kombination aus Ladeinfrastruktur und Batteriespeicher unterstützt eine effizientere Nutzung des Netzanschlusses, reduziert Lastspitzen und stellt die benötigte Ladeleistung gezielt bereit. Die Lösung erfüllt die Anforderungen an einen zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb und ist gleichzeitig skalierbar. Damit unterstützt sie den schrittweisen Ausbau der elektrischen Flotte und zeigt, wie leistungsfähige Ladeinfrastruktur netzverträglich und langfristig tragfähig umgesetzt werden kann.

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