Klinikum Heidekreis Ansicht als Rendering
ProjekteGebündelte Planungskompetenz für einen neuen Gesundheitscampus
GesundheitTechnische Bauten
Gebündelte Planungskompetenz für einen neuen Gesundheitscampus
Mit dem Heidekreis-Klinikum entsteht ein zentraler Gesundheitscampus, der die bisherigen Klinikstandorte Soltau und Walsrode zusammenführt. Zwei Gesellschaften aus dem BKW Engineering Netzwerk gestalten diesen Wandel gemeinsam: Hascher Jehle Architektur und die Planungsgruppe Schweitzer bündeln ihre Kompetenzen in Architektur und Krankenhausplanung.
Auf einen Blick
Projektfakten
Kunde/Kundin:Heidekreis-Klinikum gGmbHAuftraggeber/Auftraggeberin: Heidekreis-Klinikum gGmbHPartner/Partnerin:nsp landschaftsarchitekten stadtplanerProjektort:Bad FallingbostelLand:DeutschlandGeschäftsbereich:Infrastructure & Buildings Projektstatus:in RealisierungRealisierungsjahr: voraussichtlich 2028Projekttyp:NeubauBranche:ArchitekturGesamtinvestition:278 Millionen EuroStory-Typ:Leuchtturmprojekt
Klinikum Heidekreis Ansicht als Rendering
Leistungserbringer
Hascher Jehle Architektur & Planungsgruppe Schweitzer
Gemeinsam bearbeiten Hascher Jehle Architektur und die Planungsgruppe Schweitzer aus dem BKW Engineering Netzwerk das Projekt als ARGE HKK NEU. Dabei verbinden sie architektonische Gestaltung mit spezialisierter Krankenhausplanung.
Hascher Jehle Architektur Das 1993 gegründete Büro ist seit 2019 Teil von BKW Engineering und beschäftigt rund 70 Mitarbeitende in Berlin und Stuttgart. Die Schwerpunkte reichen von Gesundheits-, Verwaltungs- und Kulturbauten bis zu Bildungs-, Forschungs- und Wohnprojekten. Planungsgruppe Schweitzer Die Planungsgruppe Schweitzer ist seit 2023 Teil von BKW Engineering und auf Bauten des Gesundheitswesens spezialisiert. In mehr als 60 Jahren Unternehmensgeschichte entstanden über 200 Krankenhausprojekte sowie zahlreiche weitere Gesundheits-, Forschungs- und Verwaltungsbauten.
BruttogeschossflächeNutzflächeBruttorauminhaltKapazität
Zwei Standorte, eine gemeinsame Zukunft

Das Heidekreis-Klinikum versorgt die Region bislang an den Standorten Soltau und Walsrode. Die medizinischen Fachbereiche sind organisatorisch bereits miteinander verbunden, räumlich jedoch weiterhin getrennt. Mit dem Neubau in Bad Fallingbostel sollen sie künftig an einem zentralen Standort zusammengeführt werden – mit dem Ziel, Abläufe zu vereinfachen, Synergien zu nutzen und die medizinische Versorgung der Region langfristig zu sichern.Die Herausforderung liegt in der hohen Komplexität eines modernen Klinikbetriebs: Unterschiedlichste medizinische Bereiche, Pflege, Psychiatrie, Diagnostik, Operationssäle, Logistik und Verwaltung müssen funktional miteinander verknüpft werden. Gleichzeitig soll ein wirtschaftliches, übersichtliches und flexibel erweiterbares Gebäude entstehen, das sich selbstverständlich in die Landschaft des Heidekreises einfügt und Patientinnen und Patienten, Mitarbeitenden sowie Besuchenden eine hohe Aufenthaltsqualität bietet.
Eine rein funktionale Zusammenlegung der beiden Klinikstandorte hätte zu kurz gegriffen. Entscheidend war ein Konzept, das die komplexen medizinischen Abläufe neu ordnet, kurze Wege schafft und zugleich langfristig flexibel bleibt. Deshalb wurden die unterschiedlichen Funktionsbereiche so organisiert, dass Untersuchungs-, Behandlungs-, Pflege- und Logistikprozesse klar aufeinander abgestimmt sind. Gleichzeitig berücksichtigt der Entwurf wirtschaftliche und ökologische Anforderungen. Die kompakte Gebäudestruktur reduziert den Flächenverbrauch, ermöglicht großzügige Freiräume und schafft Voraussetzungen für spätere Erweiterungen. Begrünte Dächer, Photovoltaikflächen sowie ein landschaftlich integriertes Regenwassermanagement ergänzen den Ansatz. So entsteht ein Gesundheitscampus, der nicht nur den heutigen Klinikbetrieb verbessert, sondern auch künftige Entwicklungen mitdenkt.

Planung, die Abläufe zusammenbringt

Mit der gemeinsamen Planung von Hascher Jehle Architektur und der Planungsgruppe Schweitzer wurde aus der Zusammenführung zweier Klinikstandorte ein konkret umsetzbares Gebäudekonzept. Untersuchungs- und Behandlungsbereiche, Operationssäle, Intensivmedizin, Pflege, Psychiatrie, Logistik und Verwaltung wurden so angeordnet, dass kurze Wege und klare Abläufe entstehen. Gleichzeitig sorgen Innenhöfe, nach außen orientierte Patientenzimmer und zugeordnete Gartenbereiche für Tageslicht, Orientierung und Aufenthaltsqualität.Entscheidend war das Zusammenspiel der unterschiedlichen Fachdisziplinen. Architektur, Krankenhausplanung und Freiraumgestaltung wurden von Beginn an aufeinander abgestimmt. So entstand ein kompakter, funktionaler und erweiterbarer Gesundheitscampus, dessen klare Grundrisse und wirtschaftliche Flächenorganisation bereits im Wettbewerb überzeugten.
KundeHeidekreis-Klinikum gGmbHProjektortBad Fallingbostel, DeutschlandBeteiligte BKW GesellschaftenHascher Jehle Architektur, Planungsgruppe Schweitzer ProjektstatusIn RealisierungZeitraum2021–2028ProjekttypNeubauBrancheGesundheitswesen / KrankenhausbauBauherrHeidekreis-Klinikum gGmbHPartnernsp landschaftsarchitekten stadtplanerGesamtinvestition278 Mio. Euro
Ein Gesundheitscampus mit Wirkung für die ganze Region

Noch ist das neue Heidekreis-Klinikum nicht in Betrieb. Doch mit dem Neubau werden bereits heute die Voraussetzungen für eine langfristig tragfähige Gesundheitsversorgung geschaffen. Künftig sollen die bisherigen Standorte in Soltau und Walsrode in Bad Fallingbostel gebündelt und das Klinikum zu einem Schwerpunktversorger weiterentwickelt werden. Damit entstehen moderne Versorgungsstrukturen, zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten und ein zentraler Krankenhausstandort für die Menschen im Heidekreis und darüber hinaus.Auch für die rund 1.100 Mitarbeitenden soll der Neubau langfristige Perspektiven schaffen: moderne Arbeitsbedingungen, gebündelte medizinische Kompetenzen und ein zukunftsfähiger Arbeitsplatz. Für Patientinnen und Patienten sollen kurze Wege, zeitgemäße medizinische Infrastruktur und eine hohe Aufenthaltsqualität die Versorgung verbessern. Der geplante Einzug Ende 2028 markiert damit nicht nur den Abschluss eines Bauprojekts, sondern den Beginn einer neuen Versorgungsstruktur für die Region.
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