BKW treibt alpine Photovoltaikanlagen voran und unterstützt Runde Tische
Mit dem sogenannten «Solar-Express» fördert der Bund Photovoltaik-Grossanlagen, die einen wichtigen Beitrag an die Winterstromproduktion leisten. Der Kanton Bern will diese Solaroffensive rasch umsetzen und hat dazu drei Runde Tische in drei verschiedenen Regionen durchgeführt. Die BKW begrüsst die Initiative, auf diesem Weg Projekte für alpine PV-Anlagen zu definieren, die sich zeitnah umsetzen lassen. Sie ist führend an diesem Ausbau von Freiflächen-Solaranlagen beteiligt. Als Verteilnetzbetreiberin sorgt sie für Transport und Verteilung des Stroms. Insgesamt sind in ihrem Netzgebiet 25 technische Anschlussgesuche (TAG) für alpine Solaranlagen eingegangen. Als Energieproduzentin hat die BKW verschiedene Standorte für solche Anlagen geprüft und mehrere TAG eingereicht. An einzelnen Standorten hat sie bereits Umweltverträglichkeitsprüfungen in Auftrag gegeben.
Die BKW ist überzeugt, dass alpine Freiflächenanlagen einen wichtigen Beitrag an die sichere Stromversorgung leisten können – insbesondere im Winterhalbjahr, in dem die Schweiz auf Stromimporte angewiesen ist und in dem Photovoltaikanlagen im Mittelland weniger Strom produzieren als im Sommerhalbjahr. Sie begrüsst den kooperativen Ansatz der Runden Tische und ist mit den beteiligten Akteurinnen und Akteuren im Austausch zu verschiedenen Formen der Zusammenarbeit. Sie treibt ihre eigenen Projekte voran, ist aber auch offen für Partnerschaften. Allerdings zeigt sich auch, dass die Hürden für viele Projekte höher sein können, als man aufgrund des «Solar-Expresses» erwarten könnte. Dazu zählen beispielsweise die trotz gesetzlicher Beschleunigung aufwändigen Bewilligungsverfahren.