Visualisierung des 100-MW-Projekts in Hauts-de-France
ProjekteWie zwei Grossbatterien Frankreichs Stromsystem flexibler machen
Energy Markets
Wie zwei Grossbatterien Frankreichs Stromsystem flexibler machen
Die BKW bringt zwei Grossbatterien mit 200 MW Leistung an den französischen Strommarkt. Die langfristige Partnerschaft schafft die Grundlage, um 400 MWh Speicherkapazität flexibel und bedarfsgerecht einzusetzen. Die Batterien helfen dabei, erneuerbare Energien ins Stromsystem zu integrieren und das Stromnetz zu stabilisieren.
Auf einen Blick
Projektfakten
Der französische Projektentwickler Acacia entwickelt deshalb zwei Grossbatterieprojekte in den Regionen Hauts-de-France und Centre-Val de Loire. Zusammen verfügen sie über eine Leistung von 200 MW und eine Speicherkapazität von 400 MWh.⁠⁠
Die BKW übernimmt die langfristige Vermarktung und wirtschaftliche Optimierung der Speicher. Dazu schafft sie den Zugang zu den relevanten Strommärkten und zu Systemdienstleistungen. Der Vertrag läuft über zehn Jahre und gibt beiden Unternehmen einen langfristigen Rahmen für die Bewirtschaftung der Anlagen.
LandFrankreichGeschäftsbereichEnergy MarketsProjektstatusIn BauInbetriebnahmeQ1 2027TechnologiebereichBatterie-Energiespeichersysteme (BESS) BrancheEnergieversorgungLeistung2 × 100 MW Speicherkapazität Insgesamt 400 MWhVertragslaufzeit10 JahreStory-TypFachreferenzProjekttypNeubau und langfristige Bewirtschaftung
Visualisierung des 100-MW-Projekts in Hauts-de-France
Fakten
Optimierung von zwei Batterien
Curea Elektro AG, Teil der BKW Infra Services Gruppe, unterstützte das Projekt in der technischen Ausarbeitung, Optimierung und Umsetzung.
Dazu gehörten die Auslegung der Schutz- und Verteilkonzepte, technische Variantenvergleiche, der Ausbau der Technikzentrale, der Kabelzug über die gesamte DC-Strecke sowie die Anschlüsse an die Verteil- und Schutzsysteme.
GemsamtleistungSpeicherkapazitätVertragslaufzeit Lade- und Entladedauergeplante Inbetriebnahme
Mehr erneuerbare Energien brauchen mehr Flexibilität Mit dem Ausbau von Wind- und Solarenergie steigen die Anforderungen an die Flexibilität des Stromsystems. Denn die Stromproduktion aus diesen Quellen richtet sich nach den Wetterbedingungen und stimmt nicht immer mit der aktuellen Nachfrage überein. Batteriespeicher können Strom aufnehmen, wenn viel Energie verfügbar ist, und ihn später wieder abgeben. Damit diese Flexibilität wirksam genutzt werden kann, müssen die Speicher technisch zuverlässig betrieben und gleichzeitig bedarfsgerecht an den Strommärkten eingesetzt werden. Der französische Projektentwickler Acacia entwickelt deshalb zwei Grossbatterieprojekte in den Regionen Hauts-de-France und Centre-Val de Loire. Zusammen verfügen sie über eine Leistung von 200 MW und eine Speicherkapazität von 400 MWh.⁠⁠Bei der Umsetzung verbinden Acacia und die BKW ihre jeweiligen Kompetenzen. Acacia verantwortet die Entwicklung, Finanzierung, den Bau und die langfristige technische Betriebsführung der beiden Projekte. Die BKW übernimmt die langfristige Vermarktung und wirtschaftliche Optimierung der Speicher. Dazu schafft sie den Zugang zu den relevanten Strommärkten und zu Systemdienstleistungen. Der Vertrag läuft über zehn Jahre und gibt beiden Unternehmen einen langfristigen Rahmen für die Bewirtschaftung der Anlagen.
Flexibilität für den französischen Strommarkt Nach der geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2027 können die beiden Anlagen Strom aufnehmen oder abgeben und ihre verfügbare Leistung an unterschiedlichen Strommärkten sowie für Systemdienstleistungen bereitstellen. Flexibilität entsteht dabei nicht allein durch die Speicherkapazität, sondern durch deren gezielte Bewirtschaftung. Die BKW optimiert den Einsatz der Batterien entsprechend den jeweiligen Markt- und Systemanforderungen. So können die Anlagen kurzfristig auf Schwankungen zwischen Stromproduktion und -verbrauch reagieren. Damit unterstützen die Batterien bei der Integration von erneuerbaren Energien und der Stabilisierung der Stromnetze. Für die BKW ist die Partnerschaft ein weiterer Schritt beim Ausbau ihres Angebots für Grossbatterien. Im Rahmen der Strategie «Solutions 2030» plant sie ein Portfolio mit mehr als 1000 MW Leistung – sowohl mit eigenen Projekten als auch durch die Bewirtschaftung von Speicheranlagen für Dritte.⁠⁠

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